Praxisbericht: Tourenplanung bei einem Dämmstoffhändler mit sieben Standorten
Rund 20 Touren pro Werktag und Standort, sieben Niederlassungen, ein Werkzeug: Wie ein deutscher Dämmstoffhändler seine Auslieferung mit Dispomind disponiert.
Ein Dämmstoffhändler in Deutschland plant seine komplette Auslieferungs-Disposition mit Dispomind: sieben Standorte, rund 20 Touren pro Werktag und Standort, in Summe etwa 140 Touren an einem normalen Arbeitstag. Dieser Praxisbericht beschreibt die Ausgangslage, den täglichen Ablauf und die Gründe, warum das Setup im Alltag funktioniert.
Die Ausgangslage
Dämmstoffhandel ist Baustellenbelieferung: Die Ware ist sperrig, die Abladestellen wechseln mit den Projekten, und der Lieferschein aus der Warenwirtschaft ist das Dokument, an dem alles hängt. Bei sieben Niederlassungen bedeutet das sieben Dispositionen, die jeden Morgen dieselbe Aufgabe lösen: aus den offenen Lieferscheinen des Tages tragfähige Touren machen.
Daraus ergaben sich drei Anforderungen an das Planungswerkzeug:
- Anbindung an die Warenwirtschaft – Lieferscheine dürfen nicht doppelt erfasst werden; die fertige Planung muss zurück ins ERP fließen.
- Räumlicher Überblick – bei wechselnden Baustellen muss auf einen Blick erkennbar sein, welche Abladestellen sinnvoll zusammenliegen.
- Sauber getrennte Standorte – jede Niederlassung plant eigenständig, Vertretungen müssen trotzdem ohne Umwege möglich sein.
Der tägliche Ablauf
Die offenen Lieferscheine kommen automatisch aus der Warenwirtschaft und erscheinen in Dispomind als Pins auf einer Karte – nach Regionen gruppiert, mit Positionen und Gewichten. Die Disposition bündelt die Baustellen per Klick zu Touren, ordnet Fahrer und Frachtführer zu und lässt die Stopp-Reihenfolge optimieren. Die fertige Tourenliste fließt zurück ins ERP; Lager und Verladung arbeiten dort wie gewohnt weiter.
Die Routenoptimierung berechnet für jede Tour die günstigste Stopp-Reihenfolge samt Distanz und Fahrzeit je Abschnitt. Die Disposition übernimmt den Vorschlag per Klick oder sortiert nach, wenn eine Baustelle ein festes Zeitfenster hat.
Sieben Standorte, sauber getrennt
Jede Niederlassung läuft in Dispomind als eigener Mandant mit eigenem Lieferschein-Bestand. Das hat zwei praktische Folgen:
- Getrennte Daten: Kein Standort sieht versehentlich die Lieferscheine eines anderen; jede Disposition arbeitet auf ihrem eigenen Bestand.
- Vertretung ohne Umwege: Wer vertreten muss oder zentral aushilft, wechselt den Mandanten per Klick – ohne zweites Login, ohne zweite Software.
Gerade der Vertretungsfall wird häufig unterschätzt: In vielen Betrieben steckt die Tourenplanung im Kopf eines einzelnen erfahrenen Disponenten. Die Kartenansicht macht dieses räumliche Wissen sichtbar – welche Baustellen zusammenliegen, erkennt auch die Vertretung sofort.
Die Eckdaten im Überblick
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Standorte | 7 |
| Touren pro Werktag und Standort | ca. 20 |
| Touren pro Werktag gesamt | ca. 140 |
| Planungswerkzeug | Dispomind, angebunden an die Warenwirtschaft |
Bei diesem Volumen zählt jede Minute, die eine einzelne Tour in der Planung kostet – und jeder Umweg, der auf der Straße vermieden wird.
Das Ergebnis
Der verlässlichste Maßstab für ein Planungswerkzeug ist unspektakulär: dass es jeden Morgen selbstverständlich benutzt wird. Genau das ist hier der Fall – die Disposition plant ihre Touren Tag für Tag in Dispomind, und der verantwortliche Disponent möchte den Karten-Workflow im Alltag nicht mehr hergeben.
Übertragbarkeit auf andere Betriebe
Die Konstellation dieses Kunden – Lieferscheine aus der Warenwirtschaft, eigene Auslieferung, ein oder mehrere Standorte – findet sich in vielen Branchen, vom Baustoff- und Dämmstoffhandel bis zur Getränkelogistik. Wie sich der Ablauf anfühlt, lässt sich ohne Registrierung ausprobieren: Die Live-Demo enthält einen fiktiven Baustoff-Großhandel, inklusive Mandantenwechsel.